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Intime Stunden
Photography

Intime Stunden

Oliver Aukschun sucht für seine Fotographie gern den besonderen, intimen Moment. Dieses Shooting ist Teil einer Reihe, in der er seine Modelle in ihren eigenen vier Wänden fotografiert. „Hier fühlen sie sich am wohlsten und geborgen“, sagt der der Künstler. „Diese sinnliche und in sich gekehrte Stimmung sorgt dafür, dass der Zauber des Moments das Motiv trägt, es mehr um das Sein geht, und nicht um irgendwelche aufgesetzten Posen.

Aukschun schlüpft gern in die Rolle des Beobachters, fängt mit seiner Kamera das ein, was aus der Situation heraus entsteht. Auch diese Session, die in Janas 2-Zimmer-Loft in Berlin entstand, ist nicht das Resultat einer vorher genau festlegten Regie, sondern bezieht seinen Zauber aus der Spontanität und dem, was der Zufall bereithält. Es war  Janas erstes Shooting überhaupt, und abgesehen von einer kleinen anfänglichen Unsicherheit, fühlte sich die 32jährige schnell in die für sie fremde Situation hinein. „Es freute mich, der erste Fotograf zu sein, dem sich Jana auf diese Weise geöffnet hat“, sagt Oliver Aukschun.

 

Jana ist eine tierliebe Vegetarierin, die sogar eine Patenschaft für ein Schwein übernommen hat. Ihr Hund Heinrich, der aus Spanien stammt, spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben.  Mit Vorliebe schleicht sich Heinrich nachts in ihr Bett,  obwohl er das eigentlich gar nicht darf. Aber dann schaut er so süss, dass Jana grosszügig eine Ausnahme macht.

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Jana wurde in Mühlhausen geboren, dann hat sie 10 Jahre lang in den USA gelebt und seit 2009 ist wieder in Deutschland und arbeitet zur Zeit in Berlin tätig als Teamleiterin für Account Management in einer Agentur, die sich um digitales Marketing kümmert. In ihrer Freizeit geht sie gern joggen.

Oliver Aukschun ist 38 Jahre alt und fotografiert als Autodidakt seit rund 5 Jahren. Seit einiger Zeit konzentriert er sich auf die Arbeit mit dem jeweils verfügbaren (Tages-) Licht und und findet viel Freude an einer möglichst natürlich umgesetzten Erotik. Dieses Shooting zeigt einmal mehr, welches grosses Potential in diesem phantasiebegabten Künstler steckt.

http://www.oliveraukschun.com

http://www.facebook.com/oliveraukschun

 

 

Unter Dampf
Playground

Unter Dampf

Nostalgie und Romantik verspricht das historische Dampfschiff „Sudan“,dem einzigen Schaufelraddampfer auf dem Nil. Es wurde 1885 für König Fouad I gebaut und erlangte Bekanntheit durch die Dreharbeiten zu „Tod auf dem Nil“ von Agatha Christie. Die teils noch original möblierten 23 Kabinen und Suiten haben den Charme der Jahrhundertwende bewahrt. Salon und Restaurant sind im Belle Epoque Stil eingerichtet. Die Suite No 1 und No 2 sind die beiden mit der besten Lage, da beide vorn am Bug liegen. Somit bieten sie einen fantastischen Blick auf den Fluss und auf das Nilufer. Das obere Deck präsentiert sich als Sonnenterrasse mit Liegestühlen, von wo aus gemächlich das Nilufer vorbeizieht. Stilvoller lassen sich die Tempel Ägyptens nicht ansteuern. In Verbindung mit den Hotels Old Winter Palace in Luxor, sowie dem Hotel Old Cataract in Assuan, lebt die Geschichte Agatha Christies wieder vollkommen auf.

Wohnhalle in dem Hotel Winter Palace in Luxor
Wohnhalle in dem Hotel Winter Palace in Luxor
Das Zwischendeck mit dem Zugang zu den Kabinen besticht durch eine wundervolle Holzbeplankung
Die Bord-Bar bietet eine reiche Auswahl internationaler Spirituosen
Volle Kraft voraus: Der Schiffs-Telegraph im Maschinenraum
Mit Gästebuch finden sich Einträge illustrer Reisender
Klar zum Ablegen: Die Sudan im abendlichen Lichterglanz.
Gut geschmiert: Die Kolben im Maschinenraum.
Herrliche Aussicht: Das Sonnendeck auf der Sudan
Im Restaurant dient ein nostalgischer Wärmofen als Buffet.
Jedes Detail stimmt: Ein Schiffs-Steward in traditioneller ägyptischer Uniform.
Salon und Bibliothek
Stilvoll und perfekt gelegen: Das Sofitel „Old Cataract“ in Asuan, dem Ausgangspunkt der Nil-Kreuzfahrt.
Ein griechischer Tempel im nächtlichen Lichterglanz
Blumenschmuck in der Lobby des „Old Cataract“ in Asuan-
Festlich eingedeckt: Der Speisesaal auf dem Dampfschiff
Boote bringen die Gäste zu der kleinen Insel Agilkia mit ihren großartigen Tempelanlagen, die von der benachbarten Insel Philae gerettet wurden.
Die Kabine „Agatha Christie“
Boarden ohne Grenzen
Playground

Boarden ohne Grenzen

Brian Grubb surft mit dem Wakeboard auf einer Reis-Terrasse in den Philippinen.
Brian Grubb surft mit dem Wakeboard auf einer Reis-Terrasse in den Philippinen.

Mit Vollgas über das Wasser gleiten und dabei waghalsige Sprünge zeigen, ohne an Öffnungszeiten oder vorgegebene Orte gebunden zu sein: Winchen ist der angesagteste Trend unter Wassersportlern und eröffnet eine neue Dimension von Actionsport. Der grundlegende Gedanke ist nicht neu: Angetrieben von einem zugstarken Motor, lassen sich Sportler schon seit Jahren auf diversen Boardarten über das Wasser ziehen, ob an der Wasserskianlage oder hinter einem Sportboot. Beide Varianten sind jedoch an feste Reviere gebunden. Das Gefühl vollkommener Freiheit kommt dagegen auf, wenn der Antrieb so kompakt, klein und handlich ist, dass er im Kofferraum jedes Mittelklasse-PKWs Platz findet. Winchen ist die neue Trendsportart des Sommers und eröffnet bisher ungekannte Perspektiven. Ob auf dem nahegelegenen Baggersee, einem Flußlauf, oder den Reisterrassen im Hochland der Philippinen, der Phantasie für potentielle Spots sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Duncan Zuur
Duncan Zuur

Um dieses ausgefallene, actiongeladene Abenteuer zu erleben, werden neben der Winch lediglich ein Wake- oder Kiteboard, ein Helm und eine Badehose benötigt, schon kann der Adrenalinkick starten. Die Winch ist vereinfacht ausgedrückt nichts anderes als eine Motorseilwinde, die den Sportler auf eine variable Geschwindigkeit beschleunigt. Als Antrieb dient ein sechs bis 16 PS starker Motor, abhängig von Übersetzung und Getriebeart. Je nach Spindelgröße kann das Seil unterschiedlich lang gewählt werden, wovon die fahrbare Distanz abhängt. Kürzer als 100 Meter sollte es nicht sein, um einen Puffer zwischen dem Endpunkt der Fahrt und der Position der Winch zu haben. Die übliche Länge liegt bei ungefähr 300 Metern. Da der Sportler und der Bediener der Winch zur Startfreigabe miteinander kommunizieren müssen, sollte das Seil auch nicht viel länger ausfallen. Gesurft wird dann natürlich One-Way, also nur in eine Richtung und das Seil auf dem Fußweg zum Startpunkt wieder abgerollt.

Vorkenntnisse werden für diesen Thrill kaum benötigt. Großräumige Gewässer ohne Hindernisse eignen sich für die ersten Versuche und Startübungen hervorragend, während auf einem schmalen Fluß schon etwas Erfahrung von Nöten ist. Erstrecht dann, wenn noch Rampen und Slider mit dem Board bearbeitet werden sollen. Grundsätzlich erhöht es natürlich die Lerngeschwindigkeit, wenn vorher bereits Kontakt mit ähnlichen Sportarten wie dem Wakeboarden bestand. Sowohl das Gefühl für die Beschleunigung als auch für das Board stellt sich dann deutlich schneller ein. Zwingend notwendig sind Vorkenntnisse aber nicht um das Winchen zu erlernen. Für absolute Neulinge fallen die ersten Winch-Erfahrungen mit einem Skateboard auf Asphalt oder einem Snowboard auf Schnee am leichtesten. Verglichen mit dem Wassereinsatz kann die Fahrtgeschwindigkeit durch den geringeren Widerstand dabei langsamer gesteigert werden.

Aber spätestens wenn der Hochsommer den Asphalt in Deutschlands Städten fast zum schmelzen bringt, sollte die Winch am nächstgelegenen See aufgestellt werden. Denn eine kühle Erfrischung lässt sich nicht schöner mit einem ausgefallenen Adrenalinkick verbinden.