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Afrikas herrliche Seele
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Afrikas herrliche Seele

Wer hinaus will zu den Tieren, muss erst mal die Tiere sehen lernen. Das wäre zumindest ein Anfang. Später würde man auch noch ihre Gewohnheiten entdecken und sich die Frage stellen, wie die Welt wohl aussah, als es noch keine Menschen gab: in unendlich freier Wildbahn ziehen die Büffel, Giraffen, Löwen und Elefanten durchs Land, während sich der Himmel wie ein tiefes blaues Meer über der Savanne wölbt. Eine der wichtigsten Lektionen: In Afrika gehen die Uhren anders. Wer das erwachende Leben sehen will, muss in der Nacht aufstehen und mit den Jeeps in den Sonnenaufgang hineinfahren um die vielen von Wärme und Schönheit durchfluteten Bilder abspeichern zu dürfen für die Tage in der Kälte ohne Licht.

Wunderbare Tierbeobachtungen: Giraffen-Wanderung nahe der Loge
Wunderbare Tierbeobachtungen: Giraffen-Wanderung nahe der Loge

Fabia Bausch und Nicolas Negre sind inzwischen geübte Instruktoren, um in die Geheimnisse der afrikanischen Tierwelt einzuführen. Gemeinsam mit  tansanischen Mitarbeitern bewirtschaftet die ehemalige Investmentbankerin aus Meggen und ihr Partner die Chem Chem Safari Lodge in Tansania. Vor zehn Jahren hatte sich Fabia entschlossen, der Finanzwelt Den Rücken zu kehren und sich eine sinnerfülltere Aufgabe zu suchen. Auf den Bahamas lernte sie Nicolas Negre kennen, einen französischen Grosswildjäger und Fotografen. Dieser war von der Vision  beflügelt, in Ostafrika eine Safarilodge zu eröffnen. Zurück in der Schweizer Heimat, liess Fabia der Gedanke an diese Idee nicht mehr los. Kurzerhand beschloss sie, Nicolas in Ostafrika zu besuchen, um herauszufinden, ob sie überhaupt in Tansania leben könnte, weit weg vom Pulsschlag der Grossstädte und der vertrauten Kultur. Doch die Faszination dieser weiten Landschaft, der Duft, die Flut der Glückshormone, alles das machte es der Schweizerin leicht, ihre Entscheidung zu treffen.

Der Feuerplatz der Chem Chem Lodge aus der Luft
Der Feuerplatz der Chem Chem Lodge aus der Luft

In Tansania, zwischen dem Tarangire-Nationalpark und dem Manyara-See sicherten sich Fabia und Nicolas über eine Konzession schliesslich viertausend Hektar Buschland als Standort für ihren Lebenstraum. Umgeben von Bäumen und Palmen warten heute acht auf Stelzen gebaute Zeltsuiten und ein Haupthaus auf die Gäste. Die Zelte sind etwa 100 qm groß und verfügen über ein grosses Schlafzimmer, en-suite Badezimmer und Aussendusche. Das Design wurde in erdigen Farbtönen gehalten und der Steinboden und die verwendeten natürlichen Materialien fliessen in ein harmonisches, natürliches Ganzes. Die Wände sind dekoriert mit stilvoller Landschafts- und Tierfotografie aus Tansania. Im Aussenbereich befindet sich zusätzlich noch eine kleine Lounge mit einem Daybed, wo man wunderbar seinen Gedanken nachhängen und entspannen kann.

Frühstück im Chem Chem
Frühstück im Chem Chem

Die Zelte stehen jeweils rund achtzig Meter weit voneinander entfernt unter Schatten spendenden Bäumen und bieten reichlich Privatsphäre. Vom Hauptgebäude geht es zuerst über Holzstege und dann über mit grossen Kieselsteinen belegte Pfade zu den Unterkünften.

Der Pool
Der Pool

Das Hauptgebäude selbst befindet sich in einem Palmenwäldchen. Vom Eingang führt ein Holzsteg in die Lounge, den Essbereich und in die Bibliothek. Von hier aus öffnet sich die Sicht auf die Ebene vor der Lodge und auf das von Tieren gut besuchte Wasserloch. Die beste Aussicht allerdings bietet eine Art Plattform, die ins Gebäude integriert wurde und von der aus der Lake Manyara und die Silhouette des Great Rift Valley im Dunst der afrikanischen Hitze erahnt werden können.

Die Luxus-Zelte bieten ein liebevoll zusammengestelltes Interieur
Die Luxus-Zelte bieten ein liebevoll zusammengestelltes Interieur

Für die Erholungsphasen zwischen den Safaris bietet das Chem Chem auch einen Spa und Swimmingpool aus Vulkangestein. Das Schwimmbecken liegt abseits und ist sehr schön, allerdings ebenfalls einen kleinen Fussmarsch entfernt.

Das Familienzelt bietet viel Platz
Das Familienzelt bietet viel Platz

Schon nach kurzer Zeit wird klar, warum Fabia Bausch und Nicolas Negre genau diesen Ort für ihre Safari Lodge gewählt haben. Sie liegt in der Savannenlandschaft, die den Korridor für die jährliche Tierwanderung bildet zwischen dem Tarangire Nationalpark, dem Manyara Nationalpark und dem Serengeti-Ökosystem.

Das stilvoll eingedeckte Speisezimmer
Das stilvoll eingedeckte Speisezimmer

Neben Pirschfahrten bietet sich auch die Möglichkeit zu Wanderungen und Ausritten. Die Ostseite des Lake Manyara liegt nur zirka 5 Minuten Fahrt von der Lodge entfernt, der Tarangire Nationalpark befindet sich auf der anderen Seite der Strasse und das Eingangstor ist in einer Viertelstunde erreichbar. Chem Chem (auf Suaheli «Quelle») vereinigt also beide Welten, den trockenen und elefantenreichen Tarangire Nationalpark und die Wasserwelt des Lake Manyara.
Die Wildtierkonzentration und -Vielfalt ist während der Trockenzeit von Juli bis Oktober beeindruckend. Löwen, Leoparden, Geparde und sogar die seltenen Karakal-Katzen gehen hier auf Jagd. Auch Büffel sieht man oft, genauso Giraffen, Impala,  Antilopen, Kudus, Wasserböcke, Gazellen, Oryx und jede Menge an Elefanten.

Die Chefin Fabia kann den Gästen viel erzählen über ihren Lebenstraum Afrika
Die Chefin Fabia kann den Gästen viel erzählen über ihren Lebenstraum Afrika

Der Lake Manyara Park bietet dasselbe in kleinerer Dichte, aber vor dem schönen Hintergrund des Sees. Hier finden sich oft Pelikane und Flamingos ein. Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Kilimandscharo International Airport (2,5 h) und der Arusha Domestic Airport (1,5 h).

Es hatte über zwei Jahre gebraucht, bevor Fabia und Nicolas alle Konzessionen und die Finanzierung gesichert hatten. In jedem Stein, jedem Holzbalken, jedem Baum und jedem Möbelstück steckt der Wille der Betreiber, diesen Ort zu einem magischen Erlebnis zu machen. Maximale Entschleunigung und die Schärfung der Sinne sind hier Programm. Der nicht ganz selbstverständliche Luxus, den man hier weit draussen in der Lodge erlebt, ist die Basis eines Verwöhnprogramms, das sich vor allem durch die hingebungsvolle Betreuung der Gastgeber und das grenzenlose Naturerlebnis entfaltet.

Zu den Suiten führt ein schmaler Fusspfad
Zu den Suiten führt ein schmaler Fusspfad

Wer seine Geduld schult und sich einlässt auf den ewigen Rhythmus einer archaischen Tierwelt, findet hier zurück in das Empfinden von tiefer Stille und seelischer Ruhe. Die Intimität des Ortes und das Gefühl, weit entfernt von der urbanen Reizüberflutung sein Blickfeld neu fokussieren zu dürfen – all das sorgt schon in wenigen Tagen für nachhaltige Erholung.

INFO

http://www.chemchemsafari.com

RESERVIERUNG
reservations@chemchemsafari.com
Tel : +254’718’13’93’59
Für allgemeine Informationen:
info@chemchemsafari.com
fabia.bausch@chemchemsafari.com
 
 
Black Tattoo
Adventure

Black Tattoo

Tätowierer sprechen ihre eigene Sprache mit eigenen Regeln und Traditionen. Im Dialog mit dem Menschen, auf dessen Haut sie ihre  Kunstwerke hinterlassen, entwickeln sie eine neue Dimension der persönlichen Zustandsbeschreibung. Wer es mit dieser Form des Körperschmuckes ernst meint, will etwas mitteilen, seiner Haltung zu sich selbst Ausdruck verleihen, das Auf und Ab des Lebens symbolreich in den Fokus rücken. Bedeutsame Tattoos erzählen immer auch eine Geschichte. Sie sprechen von nicht eingelösten Hoffnungen, von Trauer, aber auch von Wendepunkten, glücklichen Momenten und Erkenntnis. Dass dabei immer auch Begriffe wie Autonomie, Würde und Wahrheit ins Spiel kommen, versteht sich von selbst.

Delphine Noiztoy
Delphine Noiztoy

Zu den markantesten Stilformen mit einer lange zurückreichenden Historie gehören die sogenannten „Black Tattoos“. Wie der Name sagt, werden diese vollständig aus rein schwarzer Farbe gestochen und verzichten auf graue Schattierungen.  Viele Tribals werden traditionell in Schwarz gestochen, es gibt aber weit mehr Motive und Varianten des Blackwork, wie man in dem hier vorgestellten Buch der New Yorker Autorin Marisa Kakoulas sehen kann. „Black Tattoo Art II: Modern Expressions of the Tribal“ ist die zweite Inkarnation dessen, was man als die Bibel der Blackwork-Tattoos bezeichnet und bildet die Fortsetzung des ersten Bandes, einer eindrucksvollen Reise rund um den Globus, welche die wahrscheinlich besten Tattoos präsentiert, die den Zauber dieser uralten Kunstform in aufregenden zeitgenössischen Interpretationen auf dem Körper einfangen. In dem 448 Seiten starken, beeindruckenden Band mit mehr als 600 Abbildungen kann der Leser ganz unterschiedliche Richtungen des Blackwork Tattoos erkunden. Schwarze Linien, Punkte, Flächen, ob von Hand gestochen oder mit der Maschine tätowiert, alles ist möglich und erlaubt. Das schier unbegrenzte Spektrum an Kreativität reicht von wunderschönen traditionellen Tribals, über sorgfältig ausgeführte Muster und figurative Darstellungen, bis hin zu völlig freien, unkonventionellen Tattoodesigns.

Die beeindruckende Vielfalt der Tattoodesigns in Black Tattoo Art II ergibt sich nicht zuletzt durch die umfangreiche Liste internationaler Künstler: 80 Toptätowierer, von Sankt Petersburg bis Sao Paulo, von Austin bis Aotearoa, von Barcelona bis Brooklyn und darüber hinaus. Allen gemeinsam ist die Kreativität, die Innovation und der Einfallsreichtum, die in ihren Tätowierungen und künstlerischen Arbeiten zum Ausdruck kommen. Das Buch enthält fünf Kapitel mit Einführungstexten: Ornamental/Neotribal, Dotwork, Celtic/Nordic, Abstract/Art Brut, und Traditional Revival. Insgesamt offenbaren alle präsentierten Tattoowerke die unbegrenzten Möglichkeiten einer Kunst, die nur durch Nadeln und schwarze Tinte entsteht.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Autorin arbeitet eigentlich als Rechtsanwältin In New York und schreibt leidenschaftlich gern über Tätowierungen. Ihr mit grosser Leidenschaft geführter Blog needlesandsins.com hat überall auf der Welt treue Follower und ist durch fortwährend neue Einträge ergänztes Kompendium der aktuellen Tattoo- Kunst.

In dem Buch lässt sich nachlesen, wie Marisa die Tätowierung zunächst als als eine Ausdrucksform von Rebellion entdeckt hatte, nachdem sie als 17-jährige eine Underground-Location besuchte. Damals waren Tätowierungen in New York City noch stark geächtet. Doch mehr und mehr wuchs die Faszination, und 2001 entschloss sie sich dazu, eine grossformatige Körpertransformation vornehmen zu lassen: einen Bodysuit.

Die Autorin, Tattoo-Expertin und Anwältin Marisa Kakulas
Die Autorin, Tattoo-Expertin und Anwältin Marisa Kakulas

Damit bezeichnet man eine Tätowierung, die den ganzen Körper wie ein Anzug bedeckt, ausgenommen sind hier allenfalls Hände, Füße und der Kopf. Ursprünglich stammen Bodysuits aus Japan. Dort werden Tattoos traditionell von der Yakuza, der japanischen Mafia, als Statussymbole getragen: ein Bodysuit bedeutet eine wirklich erfolgreiche Karriere. Marisa steht auf der anderen Seite, in ihrem Job als Anwältin kämpft für Gerechtigkeit. Ihren bodysuit hat sie in Zusammenarbeit mit Daniel DiMattia vom Calypso-Tattoo- Studio in Belgien entwickelt. Heute sind bei ihr Arme, Rücken, Bauch, Brustkorb Oberschenkel und Füsse mit komplexen black ink stylings geschmückt. Marisa besitzt zusätzlich zu ihrem juristischen Abschluss übrigens auch noch einen Master in Journalismus sie schreibt regelmässig Kolumnen für angesehene internationale Tattoo-Magazine, hält auch Vorträge über „Tattoo-Recht“ an juristischen Fakultäten, auf Tattoo-Conventions und an  Kunstinstitutionen.

Mike The Athens
Mike The Athens

Black Tattoo Art II ist ihr viertes Buch, das von der Edition Reuss in Hanau produziert wurde. „Die Beweggründe, die zu Tätowierungen führen, sind so verschieden wie die Körper, die sie tragen“, sagt die Autorin. „Und der künstlerische Ausdruck für dieses Beweggründe ist unerschöpflich.“

Im Kapitel „Ornamental/Neotribal“ finden sich Arbeiten, die den Körper mit Mustern und Motiven so organisch wie möglich aufwerten, wobei sie so wirken, als ob die Menschen mit Kunst auf der Haut geboren wurden. „In diesem Genre“, so die Autorin, „werden Muster unterschiedlicher Kulturen vermischt und häufig mit einer modernen, bisweilen prunkrockigen Ästhetik infundiert.“

Das „Dotwork“-Kapitel zeigt herausragende Beispiele von Arbeiten, die den mühsamen Prozess der Punktierstichtechnik nutzen, um aus wenigen Punkten anspruchsvolle und beeindruckte Werke zu erschaffen. Auf Rotations- oder Spulenmaschinen wird hier weitgehend verzichtet. „Die Dichte, Linienführung und Formation der Punkte sind sowohl mathematisch als auch künstlerisch konfiguriert. Die Arbeiten beinhalten geheiligte Ikonographie bis hin zu abgefahrenen Konstellationen“, sagt die Autorin. Kapitel „Celtic/Nordic“ wurde von Colin Dale kuratiert. Er beleuchtet die fantastischen Geschichten über jene Mythen und Weisheiten, die sich hinter den gezeigten Tätowierungen verbergen und ihre ursprünglichen Motive aus einer Zeit schöpften, als Götter über die Erde wandelten und Menschen ihren Glauben auf der Haut trugen.

Die eher neue Tattoorichtung „Abstract/Art Brut“ steht für Intensität, Fiebrigkeit und kreative Freiheit, da diese nicht an strikte Formeln und Konventionellen gebunden ist. „Tätowierer, die auf diesem Gebiet arbeiten, kennen die Regeln, wie man ein starkes traditionelles Tattoo anbringt, brachen sie aber dann, um etwas noch Stärkeres, Wilderes und Erstaunlicheres zu kreieren“, schreibt Marisa Kakoulas. Der Abschnitt „Traditional Revival“ schliesslich wirft einen Blick auf das Werk derjenigen, die die Tätowierung mit überlieferten Techniken und Zeremonien und Ahnengeistern produzieren. Hier thematisiert die Kunst oft Zugehörigkeit und Familie. „Tätowierungen spiegeln Verpflichtungen wieder, haben aber auch die Macht zu verbinden“, erklärt Marisa. Dieser Gedanke ist wichtig, denn er macht deutlich, dass das, was wir an Zeichen und Botschaften auf unserer Haut hinterlassen, uns immer am nächsten ist. Wir können es nicht wegwischen, dieses Glaubensbekenntnis, den so vehement markierten Ausdruck dessen, wer und was wir sind, oder sein wollen oder einmal warnen.

Phil Cummins
Phil Cummins

Gerade vor diesem Hintergrund ist das Vertrauen in den ausführenden Künstler die wichtigste Voraussetzung dafür, dass die eintätowierte Hinterlassenschaft wirklich den Kern unseres Wesens spiegeln. „Harmonie und Einklang mit dem Körper sind von grösster Bedeutung“, sagt Marisa. Das Buch bietet insofern nicht nur eine Fülle von gestalterischen Anregungen, sondern zeigt die Wichtigkeit der gewählten Stilform und Symbolen, damit das auf der Haut hinterlassene Kunstwerk seine Zeit überdauert.

Das Cover des neuen Bands Black Tattoo Art 2
Das Cover des neuen Bands Black Tattoo Art 2

 

INFO
Black Tattoo Art II – Modern Expressions of the tribal
von Marisa Kakoulas
Edition Reuss
Großformat 24,5 x 31,5 cm, 448 Seiten
Texte in Englisch und Deutsch
Mehr als 600 Abbildungen und Illustrationen
Hardcover mit Fadenheftung
Preis 98.- Euro
Auslageordnung: Kontrolle der Proofs vor dem Druck
Photography

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28 Schönheiten in traumhafter Kulisse. Seine Fans haben schon lange auf ein solches Werk gewartet. Jetzt legt Simon Bolz ein Fotobuch vor, das vor Sinnlichkeit nur so sprüht. Über zwei Jahre arbeitete er an diesem Werk. Dabei reiste er unter anderem mehrmals nach Ibiza und Fuerteventura, wo er die richtigen Bedingungen fand, um seine Geschichten zu inszenieren. Wie die einer blonden Surferin, die ihr Board vor dem Ritt mit Wachs einreibt und dabei einfach unverschämt knackig aussieht. Oder das Abenteuer des vollbusigen Mädchens, das sich in einer weißgetünchten Finca verlustiert.

Ein alter 911er als stilvolle Kulisse

„Vor jedem Shooting habe ich Lampenfieber“, gesteht der 1976 geborene Bolz, „da ich wie bei einem Blinddate auf eine Unbekannte treffe und es mit ihr Klick machen muss, um meine Ideen glaubhaft umzusetzen.“ Seine inzwischen achtjährige Erfahrung im Bereich der Aktfotografie half dem Künstler, die notwendige Ruhe auszustrahlen und auch spontan Pläne über Bord zu werfen. So gelang es ihm, intime Bilder zu schaffen, die sinnlich und erotisch, nie aber vulgär erscheinen.

Simon Bolz mit seiner Kamera
Simon Bolz mit seiner Kamera

Bolz stellt Frauen gerne selbstbewusst dar und beweist, dass dies sehr sexy aussehen kann. „Manchmal musste ich mit Händen und Füssen kommunizieren oder Posen vorturnen“, sagt der Frankfurter, der für »Frisky« nicht nur Deutsche, sondern auch Amerikanerinnen, Belgierinnen, Französinnen, Engländerinnen und Modelle aus Holland, Italien, Österreich, Russland, Tschechien und Ungarn vor der Linse hatte. Dabei legt er Wert darauf, dass seine Werke mit einem Augenzwinkern betrachtet werden: „Meine Fotos sollen in erster Linie Spaß machen und unterhalten.“ Der großformatige Bildband im seidenmatten Bilderdruck ist auf 1.000 Exemplare imitiert und kostet 44,90 €.

Auslageordnung: Kontrolle der Proofs vor dem Druck
Auslageordnung: Kontrolle der Proofs vor dem Druck

 

Zu bestellen über www.simonbolz.de

Hier geht es zu den Making-Off-Videos:
https://vimeo.com/simonbolz/frisky-shooting
https://vimeo.com/simonbolz/frisky-book
https://vimeo.com/simonbolz/frisky-printing