Ankommen und sich sofort umfangen fühlen von dem unaufdringlichen Luxus, der binnen kurzem unsere Seele füllt und für tiefe Entspannung sorgt. Was will man mehr. Das Budersand ist eine Enklave der Besinnung, aber es grenzt nicht aus und schottet nicht ab, sondern lässt das Tageslicht dank dem vielen Glas und den perfekt angeordneten Fenstern ungehindert bis tief ins Innere des Hauses dringen. Durch den lichten, modernen Bau mit vielen reizvollen Blickachsen und edlen Materialien konzentriert sich das Hotel auf das Bedürfnis seiner Gäste nach Klarheit und meditativer Ruhe. Egal, ob die Sonne stahlt oder dunkle Sturmwolken über den Himmel ziehen – zu jeder Phase des Tages spiegelt die lichte und trotzdem geschütze Architektur die Unmittelbarkeit der See und die Nähe zur Natur.

Der grosszügige Eingangsbereich bei Nacht

Direkt am Meer stehend am Rand des Hafens von Hörnum, führt das Budersand die Natur der kargen, von Dünen geprägten Insellandschaft und ein erlesenes Interieur zu einem einzigartigen Erlebnis zusammen. Die Dünenlandschaften aus Gräsern reichen bis zu den Balkonen. Begehbare Holzdecks inmitten inseltypischer Pflanzen wie etwa Strandhafer, Grasnelke und Krähenbeere verbinden Haus und Natur. Mauern am Hotelvorplatz sind in ihrer Form angeschnittenen Dünen nachempfunden.

Eine moderne, helle Einrichtung prägt die grosszügigen Zimmer

Vier über Brücken verbundene Häuser fügen sich behutsam in die raue Sylter Natur ein und halten über Lichthöfe Verbindung zum Foyer, dem Restaurant und dem Spa-Bereich. Großzügige Glasflächen lassen den Bau und die Weite der Umgebung fast grenzenlos ineinander greifen, wobei silberne Holzflächen und edle Furniere die Ansichten der strahlend weißen Fassaden prägen. Von den Außenterrassen fällt der Blick auf die Nordsee und den Himmel, auf Dünen und Hafen. Und der Horizont ist dabei immer nah.

Die komfortablen Betten lassen keinen Wunsch offen

Fast alle der 79 Zimmer und Suiten haben eigene Balkone oder grosszügige Terrassen mit freier Sicht in alle Himmelsrichtungen. Im Auftrag der Eigentümerin und Wella-Erbin Claudia Ebert entstand unter Regie des Projektentwicklers und heutigen Direktors Rolf E. Brönnimann ein stylisches Juwel in der ansonsten eher bürgerlich-konventionellen Hotelerielandschaft Nordfrieslands. Brönnimann, gebürtiger Schweizer und rastloser Visionär, empfängt uns in der hoteleigenen Bibliothek, ganzer Stolz des Machers. Über 1200 Bände hat die Literatin Elke Heidenreich in seinem Auftrag ausgesucht. Gäste haben die Wahl zwischen Romanen, Krimis, Sachbüchern und Bildbänden.  „Es sollten inspirierende Bücher sein, die man an in den Ferien auch an wenigen Tagen lesen kann“, sagt Brönnimann. Er erzählt davon, dass viele Details des Hotels unverkennbar die Handschrift seiner Chefin trügen. „Für Claudia Ebert steckt sehr viel Herzblut in diesem Haus“, sagt er. Sie habe vom Posterbezug über das Geschirr bis hin zur Spa-Aussstattung überall ihre Handschrift hinterlassen.

Die von Elke Heidenreich gestaltete Bibliothek

„Gebaut wurde das Budersand auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne“, erzählt Brönnimann. Damals sei Hörnum alles andere als ein Touristen-Magnet auf Sylt gewesen. Die leidenschaftliche Golferin Claudia Ebert habe das Potential des baumlosen, 73 Hektar grossen Grundstücks schnell erkannt. Nach dem Vorbild der traditionellen Plätze Schottlands liess sie mit Hilfe des Landschafts- und Golfplatz-Architekten Rolf Stephan Hansen neben dem Hotel den ersten echten 18-Loch-Links-Course in Deutschland erbauen.

Der Pool ist das Herzstück des grossen Spa-Bereichs

Das Spa mit seinen mehr als 1000 Quadratmetern bietet einen Pool, verschiedene Saunen, ein Dampfbad, Behandlungsräume, eine Frischluftterasse sowie einen Ruheraum mit unverstelltem Blick auf das Wasser. Ziel des Konzeptes und der angebotenen Behandlungen ist es, die Kraft der Natur zur Vitalisierung und Gesunderhaltung zu nutzen. Zum Behandlungsspektrum gehören Massagen, Kosmetik und Gefäßtraining, aber auch Anleitungen zur Stressbewältigung und Ruhe. Ein künstlerisches Highlight am Pool ist ein gigantisches Wandgemälde der Künstlerin Csilla Kudor, das im photorealistischen Stil die Atmosphäre eines traditionellen Strandbades nutzt, um unterschiedlichste Charaktere auf amüsante Weise miteinander in Beziehung zu setzen.

Viel Wert wird auf gekonnte Dekoration mit Pflanzen und Strandholz gelegt

„Beim Budersand ist eine Sache besonders gelungen“, freut sich Brönnimann: „Wir haben das Haus konsequent von innen nach aussen gebaut“. Er meint damit, dass weder Mühen noch Kosten gescheut wurden bei der Innenausstattung. Kleine Details wie die edlen mundgeblasenen Zahnputzgläser aus Venedig gehören ebenso dazu wie erlesene Möbel, besonders schönes Geschirr und die vielfältige Kunst, die Zimmer und Flure verschönert.

Neben saisonalen Fischgerichten spielen für Sternekoch Jens Rittmeyer auch vegetarische Kreationen eine grosse Rolle

 

 

Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen. Das von Küchenchef Jens Rittmeyer geleitete und inzwischen mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant beweist, daß Norddeutschland und Skandinavien durchaus Anschluss finden können an das internationale Gourmet-Niveau.

Das Frühstücksbuffet verführt mit einer riesigen Auswahl frischer Köstlichkeiten

„Wir kochen mit den schmackhaftesten Produkten der Saison, die wir in ihrem optimalen Reifegrad liebevoll in einem modernen Gewand präsentieren“, sagt Rittmyer. „Der direkte Bezug und der enge Kontakt zu unseren Lieferanten ist uns wichtig – denn wir wollen Ihnen nicht nur Gerichte mit Geschichten bieten, sondern auch jedes einzelne Produkt im besonderen Maße nachhaltig verarbeiten.“

Gemüsesticks

Neben trocken gereiften Fleisch- und nicht alltäglichen Fischqualitäten aus dänischen Gewässern, arbeitet Rittmeyer besonders gern mit historischen Gemüsesorten. Deren Charme zeigt sich in einem unvergesslichen vegetarischen Abendmenü. Selbstverständlich geht der Chef oft selbst auf die Felder, um sich von der Qualität der verwendeten Produkte zu überzeugen. Und eine Vielzahl an Garten- und Würzkräutern zupft das Team direkt aus von Salzluft umwehten Beeten, die sich in einem der Küche nahen Lichthof des Hotels befinden.

Blick aus der Badewanne in den Meereshimmel

 

Weitere Infos

Doppelzimmer auf 280 Euro pro Tag inklusive Frühstück, Kurtaxe und Zugang zum Spabereich. Freee Wifi ist überall vorhanden. 20 % Ermässigung auf die Greenfe des Hotelclubs Budersand.
Anfahrt: Aus Westerland kommend, einfach der Vorfahrtstraße nach Keitum folgen. Diese führt Sie am Hafen vorbei direkt auf das Hotel BUDERSAND zu.
Anschrift: ‪Am Kai 3‬, 25997 Hörnum (Sylt)‬ +49 04651 46070
www.budersand.de

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