MIT HÄNDEN UND WÜRGEN

Die Free-Fight-Szene wächst. TRIP sprach mit Kämpfern in Berliner Hinterhöfen

Ein Text von: Christoph Wöhrle Fotos: Uwe Tersek und Torben Höke

(…) Deshalb ist Free Fight auch nichts für tumbe Ghetto-Schläger, es geht vielmehr darum, für jede Situation im Kampf die richtige Technik anzuwenden, es geht auch um Taktik und Strategie. Ein bisschen wie beim Schach: vorausschauend kämpfen, die Aktionen des Gegners erahnen und darauf reagieren. Die Jungs fürs Grobe, also Möchtegern-Rambos, bleiben lieber auf der Straße. Man muss was im Kopf haben für dieses Hobby. Buckler und seine Vereinskameraden trainieren jeden Tag im Kampfsportstudio IMAG, um zu den Besten zu gehören; rund 5000 Menschen – fast nur Männer – betreiben in Deutschland den Free Fight. Es ist ein Nischensport für alle, die neue Grenzen testen wollen und für die Adrenalin-Kicks zum Leben gehören wie essen und trinken. Eine merkwürdige Melange aus Fairness und Brutalität. (…)

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